AktuellDie SängerDas LiedDas FestDas ProgrammDie AnreiseDer VereinKontakt

Meldungen der Presse

Lausitzer Rundschau vom 31.08.2010:

Die vier Tirolkrayner spielen erstmals zum Sängerfest
Silvia und Peter Zeidler aus Nehesdorf lernten Chart-Band im Urlaub kennen und lockten sie nach Finsterwalde / 680 Kilometer reisten Musiker an
Am Samstagabend bebte die Bühne auf dem Topfmarkt. Oberkrainer Musik, Austropop, Schlagermelodien und Charthits hörten die Besucher. Bereits im Jahr 2008 hätten die Tirolkrayner, die im Jahr 2004 gegründet wurden, gern zum Sängerfest gespielt.

Urlaubsbekanntschaft
Diesmal nun waren die vier Musiker Freitagabend nach 680 Kilometer Fahrt um 23.30 Uhr angekommen, stürzten sich ins Getümmel und zeigten sich stark beeindruckt, wie die Finsterwalder und ihre Gäste dem Wetter bei Musik und Gesang bis in die frühen Morgenstunden trotzten.
Auf das Sängerfest machten Silvia und Peter Zeidler aus Nehesdorf, die seit 1998 ins Ötztal zum Urlaub fahren, aufmerksam. Beide hatten die Bandgründung in Reutte im Gasthof Adler miterlebt. Die Musiker hatten sich am Stammtisch zufällig getroffen und sofort gespürt, mit uns klappt es.
Nach einem halben Jahr intensiver Proben ging es europaweit auf Tour. Familie Zeidler erlebte die Tirolkrayner immer wieder im Urlaub und schwärmte vom Sängerfest. In Nehesdorf berichteten sie bei Anja Neumann und Heiko Schäfer von den Tonkünstlern, ihrem spontanen Spiel ohne Noten und der herrlichen Atmosphäre sowie davon, wie vor drei Jahren ein Akkordeon mittendurch gerissen war. Während zwei Bandmitglieder das Instrument oben und unten zusammenhielten spielte Goggo weiter. So gewährten Anja und Heiko den Tirolkraynern jetzt unkompliziert Unterkunft und alle freuten sich riesig beim erneuten Zusammentreffen vor der Bühne.

Die Bandmitglieder
Raimund Tauferer (24) begann schon in jungen Jahren mit dem Blockflötenunterricht, absolvierte die Musikschul – Abschlussprüfung Trompete mit Auszeichnung. Mit 18 Jahren wurde er Mitglied beim Landesjugendblasorchester.
Neben seiner Arbeit als Kommunikationstechniker schreibt er immer wieder neue Titel für die Tirolkrayner. Sein Bandkollege Alexander Schedler (25) aus Hägerau im Lechtal wusste schon sehr früh, das er das Spielen auf der Klarinette lernen will.
In der Musikschule Reutte wechselte er mit 14 Jahren in das Tiroler Landeskonservatorium. Er spielte beim Landes-, sowie Nationalem Jugendblasorchester mit. Inzwischen ist er Verlagsmitarbeiter und Musiklehrer.
Der Dritte im Bunde heißt Gottfried Alber (26) und ist seinen Fans unter Goggo oder „Avsenik aus Tirol“ bekannt. Er besuchte mit sechs Jahren die Musikschule, um Xylophon zu lernen.
Nach qualvollen zwei Jahren gab ihm sein Vater das von ihm sehr begehrte Akkordeon und lehrte ihn den ersten Oberkrainer. Von diesem Zeitpunkt schlug sein Herz für die Oberkrainer Musik. Er arbeitet als Spengler- und Dachdecker im Familienbetrieb mit.
Der Rhythmiker Andreas Winkler (42) wurde in Lechaschau schon mit seiner Gitarre geboren. Mit 15 erlernte er den Beruf Maler und „Land“streicher. Andi spielte in jungen Jahren viele verschiedene Musikrichtungen bis er sich für die Oberkrainermusik entschied.

Familienleben
Wie Andy, der bereits vor Jahren auf Tour seine Frau kennenlernte (mit der er seit zehn Jahren verheiratet ist und drei Kinder hat), so ging es auch den anderen drei. Doch Bandmitglied Goggo lernte auf Tour so viele Damen kennen, dass er inzwischen wieder solo ist, war zu erfahren.
Für die Gruppe ging es nach ihrem Spiel wieder zurück in die Heimat, wo Sonntag ein weiterer Auftritt wartete. In den Tiroler Hitcharts sind die Tirolkrayner seit über fünf Wochen unter den ersten drei.
Mario Sanders/mas1

Jubiläumsfest war die erwünschte große Nummer
Rund 100 000 Besucher in Finsterwalde
Finsterwalde. Friedlich, abwechslungsreich, fröhlich und etwas größer als sonst war das zehnte Finsterwalder Sängerfest seit 1992, resümiert Manfred Fröschke, der Vorsitzende des Sängerfestvereins am Tag danach.
Von Heike Lehmann
Der Chef des organisierenden Sängerfestvereins kann aufatmen. „Das vergangene Wochenende reiht sich ohne Ecken und Kanten in die Folge der gut laufenden, friedlichen Feste ein. Es gab keine außergewöhnlichen Zwischenfälle, was bei der Vielzahl an Gästen – es waren allein am Samstagabend an die 15 000 Besucher in der Stadt – nicht selbstverständlich ist“, erklärt Manfred Fröschke erleichtert.
Das kulturelle Angebot habe aus seiner Sicht die ganze Bandbreite der Genre abgedeckt, jeder konnte sich nach seinem Geschmack unterhalten lassen. „Wir haben eine gesunde Mischung im Programm geboten“, glaubt Fröschke. Volltreffer waren für ihn die Hauptkonzerte in der Kirche mit Gregorian und auf dem Markt mit ABBA Mania. „So voller Besucher wie zur ABBA-Show war der Markt zu einem Sängerfest noch nie“, behauptet er. Auch dass sich am Sonntagabend noch einmal eine so große Fangemeinde beim Konzert der Firebirds auf dem Markt einfand, freut ihn.
Es war das teuerste Sängerfest seit 1992, weil es als Jubiläumsfest Eindruck hinterlassen sollte. „Eigentlich lagen wir über unseren Möglichkeiten. In zwei Jahren werden wir uns wieder mehr einschränken müssen“, so der Chef, der vermutet, dass man dennoch schwarze Zahlen schreiben könne. „Es gab in den letzen Tagen noch einige private Spenden. Die Sparkassenstiftung hat noch etwas gegeben. Und der Geschäftsführer der Lausitzer Rundschau hat uns beim Festempfang avisiert, zu der vertraglich vereinbarten Sponsorleistung weitere 5000 Euro zusätzlich zur Verfügung zu stellen. Das freut uns sehr“, betont Fröschke.




zurück zur Übersicht Pressemeldungen

zurück zur Startseite