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Meldungen der Presse
Lausitzer Rundschau vom 21.05.2010:
Zwei Wochen im fernen Osten für ganze 1,50 Euro
Sängerfestverein stellt Hauptgewinn der Tombola vor
Mit dem Flugzeug nach Bangkok, weiter mit dem Schiff nach Thailand, Malaysia, Singapur, Vietnam und wieder zurück. 14 Tage für zwei Personen mit allem Drum und Dran und das für ganze 1,50 Euro. Das gibt´s nur in Finsterwalde und beim Sängerfest 2010.
Denn die kombinierte Flug- und Schiffsreise in den fernen Osten ist der Hauptpreis bei der Tombola zum großen Stadtfest am letzten August-Wochenende. Und mit etwas Glück kann man sie mit einem einzigen Los gewinnen, das unverändert 1,50 Euro kostet. Denn bezahlt ist die Reise in den fernen Osten schon. Sponsor des Haupt- von derzeit mehr als 70 Preisen ist Lutz Gerndt, Optiker in Finsterwalde und ehrenamtlich im Sängerfestverein tätig. Der Sängerfestverein informierte gestern erstmals über den Hauptpreis der Tombola, die wesentlich zur Finanzierung des Sängerfestes beitragen soll, und über weitere Neuigkeiten zum Programm.
Mit einem Etat von mehr als 200 000 Euro werde das 10. Jubiläums-Nachwende-Sängerfest das bisher teuerste, erklärte Schatzmeisterin Angela Schmidt. Und dennoch bleibe der Verein dabei, kein Eintrittsgeld zu verlangen. „Das würde womöglich Menschen ausgrenzen und das wollen wir nicht. Das Sängerfest soll jeder besuchen können, weil es für jeden etwas bietet“, begründet Vereinsvorsitzender Manfred Fröschke. So unternimmt der Verein große Anstrengungen, um Sponsoren und an Geld zu kommen auch die Lausitzer Rundschau unterstützt das größte Stadtfest der Region, die u.a. den zweiten Hauptpreis der Tombola zur Verfügung stellt. Zur Finanzierung trägt auch die über 60-seitige interessanten Sängerfestbroschüre bei, die fast druckfertig ist und zum Preis von drei Euro gleich mit einem Los angeboten wird. Der Verkauf der Lose und Broschüren beginnt vermutlich sechs Wochen vor dem Fest.
„Das Programm steht zu 98 Prozent“, verkündete gestern Andreas Thienel. Alle Verträge mit den bis zu 60 Bands, darunter etliche neue, und 25 Chören, die bis aus den Dolomiten und Österreich kommen, seien unter Dach und Fach. Wie bereits im vorigen Jahr bekannt gegeben, werden die weltbekannten Gregorian zum Eröffnungskonzert in der Kirche und in der einzigen Bezahl-Veranstaltung auftreten. Highlight für alle ist das Sonnabendkonzert der „echten“ Gruppe ABBA-Mania. Neu ist, dass wegen der Bauarbeiten der Schlosshof nicht genutzt werden kann, stattdessen wird eine der sechs Bühnen im Stadtpark an der Berliner Straße stehen. Der traditionelle Biergarten der „Erholung“ wird von der Ecke Friedenstraße auf den Parkplatz am Kirchwinkel ziehen.
Manfred Fröschke begründete gestern das ausgefallene Kulturprogramm bei der Aktion „Wir schmücken uns zum Sängerfest“ am vergangenen Sonnabend, wofür der Verein verantwortlich war, mit den plötzlichen finanziellen Forderungen der GEMA von 300 Euro der Verein sei nicht gewillt gewesen, das Geld zu zahlen. Insgesamt habe der Verein beim Sängerfest GEMA-Kosten in Höhe von 18.000 Euro.
Autor: Dieter Babbe
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